Seine vielleicht grösste Rolle, wenn auch von der Kritik nie ausreichend gewürdigt, war die des einsamen Berufsverbrechers Neil McCauley in Michael Manns definitivem Gangsterfilm «Heat». Vielleicht lag es auch daran, dass ihm in Al Pacino ein Schauspieler gegenüber war, der seinen Part mit der gellenden Intensität eines Kokainsüchtigen verkörperte, so dass Robert De Niros Spiel geradezu zerbrechlich rüberkam, kein Wort, keine Geste zu viel, die kontrollierte Virtuosität des Minimalisten.
Monologe der Verbitterung: Redner De Niro.
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