Das Verfassungsgericht Rumäniens bestätigt die Rechtmäßigkeit der ersten Runde der Präsidentschaftswahl, wie der Vorsitzende Marian Enache erklärte. Eine gerichtlich angeordnete Neuauszählung aller Stimmen hat das ursprüngliche Ergebnis bestätigt und somit den Weg für eine Stichwahl freigemacht. Die zweite Runde wird am kommenden Sonntag stattfinden.
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In die Stichwahl gehen Călin Georgescu, ein russlandfreundlicher Kandidat aus dem rechten Spektrum, und die Mitte-rechts-Politikerin Elena Lasconi. Überraschend verfehlte der prowestliche Regierungschef Marcel Ciolacu mit nur 19,15 Prozent der Stimmen den Einzug in die nächste Runde.
Georgescu erzielte 22,94 Prozent und geht als Erstplatzierter in die Entscheidung. Die Neuauszählung erfolgte aufgrund einer Klage von Cristian Terhes, Abgeordneter des EU-Parlaments. Er prangerte Unregelmäßigkeiten im Wahlkampf an.