Russlands Aussenminister Sergei Lawrow wirft der Ukraine vor, «zu versuchen, konstruktiven Verhandlungen auszuweichen». Statt sich mit den USA auf «stabile Vereinbarungen zur Lösung der ursprünglichen Ursachen des Konflikts» vorzubereiten, wolle Kiew seine Lage auf dem Schlachtfeld verbessern, sagte Lawrow laut der staatlichen Nachrichtenagentur Tass.
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Europa und die EU seien dabei «zum Haupthindernis für den Frieden geworden», erklärte Lawrow weiter.
Selenskyj, der in Mar-a-Lago auf Trump trifft, plant die Vorstellung eines gemeinsam mit den USA entwickelten 20-Punkte-Plans, der später Russland präsentiert werden soll. Laut Personen, die über Gespräche mit europäischen Partnern informiert wurden, sagte Selenskyj, dass die Ukraine bereit sei, Truppen von der Frontlinie zurückzuziehen, falls Russland dies ebenfalls tue – als Grundlage für eine entmilitarisierte Zone. Im Gegenzug fordere Kiew verlässliche Sicherheitsgarantien.
Er betonte zudem, dass eine Abtretung besetzter Gebiete nur im Rahmen eines Referendums unter sicheren, friedlichen Bedingungen möglich sei. Auch wolle er das Atomkraftwerk Saporischschja unter internationale Kontrolle stellen und die Stromverteilung auf beide Seiten der Frontlinie ermöglichen.