«Schlag in die Magengrube» der US-Wirtschaft: US-Senatorin Elizabeth Warren warnt vor Trumps Kriegskosten
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

«Schlag in die Magengrube» der US-Wirtschaft: US-Senatorin Elizabeth Warren warnt vor Trumps Kriegskosten

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
«Schlag in die Magengrube» der US-Wirtschaft: US-Senatorin Elizabeth Warren warnt vor Trumps Kriegskosten
«Schlag in die Magengrube» der US-Wirtschaft: US-Senatorin Elizabeth Warren warnt vor Trumps Kriegskosten
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Der Krieg von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran belastet laut der demokratischen Senatorin Elizabeth Warren die US-Wirtschaft massiv und erhöht das Risiko einer Rezession. Warren schreibt im Financial Times-Gastbeitrag: «Trumps Krieg droht der schwankenden amerikanischen Wirtschaft einen Schlag in die Magengrube zu verpassen.»

Jacquelyn Martin/AP Photo/Keystone
US-Senatorin Elizabeth Warren in Washington
Jacquelyn Martin/AP Photo/Keystone

Die Senatorin sieht zwei zentrale Folgen: steigende Preise und wachsende wirtschaftliche Unsicherheit. Durch die faktische Blockade der Strasse von Hormus seien die Ölpreise so schnell gestiegen wie seit 2022 nicht mehr. Der durchschnittliche Benzinpreis liege bei 3,98 Dollar pro Gallone, rund ein Dollar mehr als noch vor einem Monat. Für Haushalte bedeute das «bis zu 750 Dollar zusätzliche Kosten pro Jahr». Gleichzeitig verteuerten sich Heizen, Transport und Flugreisen, da Unternehmen die höheren Energiekosten weitergeben würden.

Auch die Lebensmittelpreise dürften steigen. Warren schreibt, die «explodierenden Düngemittelkosten treffen die US-Landwirte genau zur Pflanzsaison», was die Preise für Nahrungsmittel weiter nach oben treiben werde. Viele Haushalte stünden bereits unter Druck und müssten Ausgaben kürzen oder Ersparnisse aufbrauchen.

Die wirtschaftspolitische Reaktion der Regierung kritisiert Warren scharf. Trumps Berater Kevin Hassett habe erklärt, die Belastung der Konsumenten sei «das Letzte, worüber wir uns im Moment Sorgen machen». Gleichzeitig warnt die Senatorin vor anziehender Inflation und steigenden Zinsen. Fed-Chef Jay Powell habe betont: «Wir wissen nicht, welche Auswirkungen das haben wird. Und ehrlich gesagt: Niemand weiss es.»

Die direkten Kosten des Kriegs beziffert Warren auf mindestens eine Milliarde Dollar pro Tag. Bereits in den ersten sechs Tagen seien über 11 Milliarden Dollar angefallen. Insgesamt könnten zusätzliche 200 Milliarden Dollar beantragt werden.

Warren fordert ein sofortiges Ende des Kriegs und warnt: Ohne Kurswechsel drohten steigende Arbeitslosigkeit, Firmenpleiten und eine Rezession.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.