«Schlimmer als Selenskyj-Treffen»: Bundespräsidentin Keller-Sutter habe sich beim Trump-Telefonat nicht nur im Ton vergriffen, erklären US-Quellen. Sie sei die falsche Person dafür, mit dem US-Präsidenten ins Geschäft zu kommen
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

«Schlimmer als Selenskyj-Treffen»: Bundespräsidentin Keller-Sutter habe sich beim Trump-Telefonat nicht nur im Ton vergriffen, erklären US-Quellen. Sie sei die falsche Person dafür, mit dem US-Präsidenten ins Geschäft zu kommen

Die Schuldige scheint gefunden: Bundespräsidentin Keller-Sutter ist verantwortlich für den GAU im Zollpoker.

US-Präsident Donald Trump sei schlecht gelaunt gewesen, habe einzig vom Handelsdefizit von 39 Milliarden Dollar gesprochen, und verlangt, die Schweiz müsse mehr bezahlen. Dies berichtete die Sonntagszeitung.

Keller-Sutter habe beim Telefonat mit Trump den falschen Ton angeschlagen, bestätigen verschiedene Quellen aus dem Umfeld des US-Präsidenten gegenüber der Weltwoche. Sie habe auf Trump einen «aggressiven» Eindruck hinterlassen. Sie habe dozierend und belehrend referiert. «Das kommt bei Trump schlecht an und löst Ablehnung aus», so ein Insider. «Jeder, der Trump kennt, weiss, dass man keine schrille Frau einsetzt, um mit ihm zu verhandeln.»

«Schlimmer als Selenskyj-Treffen»: Bundespräsidentin Keller-Sutter habe sich beim Trump-Telefonat nicht nur im Ton vergriffen, erklären US-Quellen. Sie sei die falsche Person dafür, mit dem US-Präsidenten ins Geschäft zu kommen

Mehrere Stimmen aus dem direkten Umfeld des Weissen Hauses ziehen Parallelen zu dem Fiasko, das der ukrainische Präsident Selenskyj im Oval Office erlebt hat: «Dieses Telefonat war schlimmer als das Selenskyj-Treffen im Weissen Haus.»

Trumps rational nicht nachvollziehbare Zollmarge von 39 Prozent sei eine Reaktion auf Keller-Sutters Verhalten gewesen. «Das war persönlich. Es hat nichts mit dem Land zu tun. Es geht um die Art und Weise, wie sie mit der Situation umgegangen ist, wie sie versucht hat, Trump in die Defensive zu drängen», sagt eine Quelle mit Kenntnis des Telefonats. «Das Ergebnis war eine persönliche Ohrfeige für die Bundespräsidentin.»

Doch Keller-Sutter trägt offenbar nicht allein Schuld am Fiasko. Die Schweizer hätten zwei Fehler begangen: «Der Bundesrat hätte schneller handeln müssen. Sie hatten dieses Abkommen [memoradum of understanding] vor vier, fünf Wochen abgeschlossen und liessen es einfach liegen, ohne es weiterzuverfolgen», ist von amerikanischer Seite zu hören.

Zweitens könne man nicht um «fünf vor zwölf» einen Deal abschliessen, ohne einen Plan B vorbereitet zu haben. Als Trump am Telefon die Defizitkeule schwang, vermochte Keller-Sutter offenbar nicht zu parieren. «Die Schweiz hätte einige Trumpfkarten im Ärmel haben sollen, um mit Trump einen Handel abzuschliessen.»

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.