«Schweiz wird faktisch zum Passivmitglied»: Warum Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann das EU-Abkommen ablehnt
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«Schweiz wird faktisch zum Passivmitglied»: Warum Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann das EU-Abkommen ablehnt

Der Zürcher Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann spricht sich klar gegen das Abkommen mit der Europäischen Union aus. «Das Abkommen überzeugt mich nicht. Die Schweiz verliert an Souveränität und wird faktisch zum Passivmitglied der EU», sagte Straumann im Weltwoche-Interview.

Wenn mehr Integration gewünscht sei, solle die Schweiz der EU beitreten. «Dann hat sie wenigstens ein Stimmrecht. Ich befürworte diesen Beitritt nicht, aber ich habe Respekt vor dieser Position, weil sie konsequent ist.»

© KEYSTONE / ANTHONY ANEX
Swiss Federal President Viola Amherd, left, and European Commission President Ursula von der Leyen, right, arrive for a press conference on Friday, December 20, 2024 in Bern, Switzerland
© KEYSTONE / ANTHONY ANEX

Straumann kritisiert zudem die schnelle Rückkehr der Schweiz an den Verhandlungstisch nach dem bundesrätlichen Nein zum Rahmenabkommen im Jahr 2021. «Ich kann nicht verstehen, warum die Schweiz nicht länger gewartet hat, um herauszufinden, wie schlimm ein Festhalten am bisherigen Zustand sein würde», so Straumann. Ein paar «Nadelstiche aus Brüssel» hätten bereits ausgereicht, um Bern wieder verhandlungsbereit zu machen.

Das ganze Interview mit Tobias Straumann lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Weltwoche.

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