Schweizer Fukushima-Fiasko: Wie unsere Energiesicherheit mutwillig zerstört wurde
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Schweizer Fukushima-Fiasko: Wie unsere Energiesicherheit mutwillig zerstört wurde

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Schweizer Fukushima-Fiasko: Wie unsere Energiesicherheit mutwillig zerstört wurde
Schweizer Fukushima-Fiasko: Wie unsere Energiesicherheit mutwillig zerstört wurde
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Der 15. Jahrestag der Katastrophe von Fukushima ist ein dunkler Wendepunkt in der Schweizer Energiepolitik. Was damals als moralisch aufgeladener «Ausstieg» verkauft wurde, entpuppt sich heute als mutwillige Zerstörung unserer Versorgungssicherheit. Unter dem Eindruck emotionalisierter Bilder peitschte die damalige Energieministerin Doris Leuthard einen Technologiestopp für die Kernkraft durch, der die Schweiz heute teuer zu stehen kommt.

© KEYSTONE / MICHAEL BUHOLZER
Ein Radlader verlaesst die Sicherheitszone um Notstrom Generatoren und Loeschmaterial von der Schweizer Armee in die Sicherheitszone des Atomkraftwerks Goesgen zu transportieren, waehrend der Gesamtnotfalluebung 2024, am Dienstag, 5
© KEYSTONE / MICHAEL BUHOLZER

Es ist ein energiepolitisches Fiasko: Wir haben eine bewährte, CO2-freie und grundlastfähige Technologie ohne Not geopfert, nur um uns in eine gefährliche Abhängigkeit von ausländischem Strom und flatterhaften Energieträgern zu begeben. Dass der Ständerat nun endlich über eine Rückkehr zur Vernunft debattiert, ist ein spätes Eingeständnis dieses monumentalen Fehlers.

Die Schweiz braucht eine realistische Energiepolitik, die den Industriestandort sichert. Wer die Kernkraft ausradiert, ohne einen gleichwertigen Ersatz zu haben, handelt verantwortungslos gegenüber kommenden Generationen. Es wird Zeit, das Fukushima-Trauma zu überwinden und die Kernkraft als tragende Säule unserer Unabhängigkeit wieder zu rehabilitieren.

YouTube player
Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.