Manch einer im Land ist seit Samstag wieder mächtig stolz, Schweizer Bürger zu sein.
Vor allem unsere Skifahrer räumen zu Beginn der Olympischen Spiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo Medaillen ab. Alles bodenständige Schweizer.
Bestes Beispiel: Dreifach-Olympiasieger Franjo von Allmen (24) aus Boltigen BE im Simmental. Im 1272-Einwohner-Dorf stimmten bei den Nationalratswahlen 2023 ganze 63,57 Prozent für die SVP. Die EDU als zweitstärkste Partei kam auf 10,37 Prozent. Auch die Eidgenössisch-Demokratische Union sagt wie die SVP klar Nein zum Unterwerfungsvertrag mit Europa.
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Der dreifache Goldmedaillengewinner von Allmen ist auch leuchtendes Beispiel für das weltweit anerkannte duale Bildungssystem der Schweiz. Der 102 kg schwere Abfahrer schloss eine Lehre als Zimmermann ab, bevor er im Ski-Weltcup durchstartete.
Bei der Medaillenverteilung nach der Teamkombi der Männer standen am Montag in Bormio neben den Siegern von Allmen und Tanguy Nef auch Marco Odermatt und Loïc Meillard als Zweitplatzierte auf dem Podest. Auffallend: Die vier Eidgenossen sangen beim Abspielen der Schweizer Hymne alle mit – am lautesten von Allmen.
Auch nach der Medaillenübergabe nach dem Super-G vom Mittwoch sangen Triumphator von Allmen und Bronzegewinner Odermatt unsere Hymne.
Die Schweizer Fahne weht! Trittst im Morgenrot daher, seh ich dich im Strahlenmeer.