«Sie bomben, sie schikanieren, sie begraben Versprechen unter Trümmern»: EU-Chefin Von der Leyen warnt vor faulem Frieden mit Putin
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

«Sie bomben, sie schikanieren, sie begraben Versprechen unter Trümmern»: EU-Chefin Von der Leyen warnt vor faulem Frieden mit Putin

EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen hat vor einem faulen Friedensschluss mit Russland im Ukraine-Krieg gewarnt. Bei einer Rede im Europäischen Parlament zum 80. Jahrestag des Kriegsendes in Europa sagte sie: «Ein schlechter Deal könnte Putin dazu ermutigen, zurückzukehren – für noch mehr.»

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.
European Commission President Ursula Von der Leyen delivers her speech on EU support for peace in Ukraine, Wednesday, May 7, 2025 at the European Parliament in Strasbourg, eastern France
Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved.

Von der Leyen betonte, ein nachhaltiger Friede könne nur erreicht werden, wenn die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine gewahrt bleiben und die EU-Beitritts-Perspektive respektiert werde. «So wie dieser Krieg endet, wird unser Kontinent für Generationen geprägt», sagte sie laut Politico.

Zugleich kritisierte sie die russische Verhandlungstaktik scharf: «Wir haben alle gesehen, wie Russland verhandelt. Sie bomben. Sie schikanieren. Sie begraben Versprechen unter Trümmern.» Nur wenn die Ukraine aus einer Position der Stärke verhandle, könne ein tragfähiger Frieden entstehen.

Von der Leyen forderte deshalb weitere Unterstützung für die ukrainische Rüstungsindustrie sowie ein vollständiges Embargo auf russisches Gas. Zudem müsse die EU die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine vorantreiben: «Lasst uns die Ukraine in unsere Union holen. Lasst uns gemeinsam den Weg des Friedens gehen.»

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.