Herr Ullmann, die Edelmetallmärkte verursachen aktuell mehr Nervenkitzel als eine Netflix-Serie. Wie geht es weiter?
Der zwischenzeitliche Rückgang des Silber- und Goldpreises überrascht mich nicht. Chartechnisch kommt es nach Phasen einer Rallye meist zu einer «Verschnaufpause» an den Edelmetallmärkten. Ausserdem haben wohl viele kurzfristig orientierte Edelmetallinvestoren von ihren Gewinnen profitiert. Schliesslich hat die Ernennung von Kevin Warsh zum Präsidenten der US-Notenbank Federal Reserve (FED) vielen das Vertrauen in den US-Dollar zurück gegeben. Meine Einschätzung teilt auch UBS-Schweiz-Chefökonom Daniel Kalt. Er schreibt in einer Analyse, «dass die Korrektur eine Einstiegschance bietet in einem Umfeld, das weiterhin von Unsicherheit, strukturellen Inflationsrisiken und robuster Nachfrage getrieben sein dürfte».
Silber oder Gold – wozu raten Sie jetzt?
Beide Edelmetalle haben ihre Kaufkraft über Jahrtausende behalten, weswegen ich sie als attraktiv erachte. Ich bevorzuge jedoch Silber. Im historischen Vergleich zu Gold ist es immer noch günstig bewertet. Dieses Jahr dürfte die Silbernachfrage zum achten Mal in Folge das Angebot übersteigen. Dabei steht unser modernes Leben ohne Silber still. Denn es steckt in jedem Smartphone, jeder Solaranlage, jedem Elektromobil. Keine Hightech-Anwendung kommt ohne Silber aus. Früher oder später drückt sich diese Knappheit im Silberpreis aus. Weil Silber lange so günstig war, hat man Investitionen in die Produktion vernachlässigt. Erschwerend kommt hinzu, dass sie sich nicht einfach hochfahren lässt. Drei Viertel des Silbers fallen als Nebenprodukt beim Abbau von Kupfer, Blei und Zink an. Nicht von ungefähr stufen die USA das weisse Metall als «kritische Ressource» ein.
Treiben die Engpässe den Preis wieder hoch?
Das ist denkbar. Das Preisverhältnis von Gold und Silber liegt bei rund 60. Historisch betrachtet ist Silber damit im Vergleich zu Gold günstig bewertet – der langfristige Durchschnitt liegt bei etwa 1:15, was grob dem Vorkommen in der Erdkruste entspricht.
Wie sollte man in Silber investieren?
Wichtig ist, dass man in physisch vorhandenes Silber investiert. Einen einfachen und sicheren Zugang bietet unser S-Deposito. Es kombiniert die Eigenschaften von physischem Silber mit der Flexibilität eines Depots. Mit jeder Einzahlung erwerben Sie reines Silbergranulat, den Grundrohstoff für alle Silberanwendungen. Die BB Wertmetall bewahrt das Silber in einem Zollfreilager in der Schweiz auf – sicher und zu 100 Prozent versichert. Tägliche Ein- und Auszahlungen sind möglich.
Und wenn ich gerade knapp bei Kasse bin?
Ich empfehle, ein S-Deposito ohne Zeitdruck mit einer Mindesteinlage von 1000 CHF zu eröffnen. Diese kann man bei Bedarf erhöhen – und flexibel Rückzüge tätigen. Für Krisenszenarien ist man dann gewappnet.

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