Solarexpress entgleist im Jura: Bevölkerung sagt nein zu einem Megaprojekt links-grüner Basler Städter und feiert «Sieg für Natur und Demokratie»
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Solarexpress entgleist im Jura: Bevölkerung sagt nein zu einem Megaprojekt links-grüner Basler Städter und feiert «Sieg für Natur und Demokratie»

Die Bewohner der jurassischen Gemeinde St-Brais sagen nein zu einem gigantischen Solarpark mit 10.000 Fotovoltaikmodulen. Das Projekt der Industriellen Werke Basel (Slogan «von Natur aus klimafreundlich») in den Freibergen sah vor, 200.000 Quadratmeter, also rund dreissig Fussballfelder, bestes Landwirtschaftsland mit Solarpanels zu überdecken.

Solarexpress entgleist im Jura: Bevölkerung sagt nein zu einem Megaprojekt links-grüner Basler Städter und feiert «Sieg für Natur und Demokratie»

Damit scheitert ein weiterer Solarpark nach dem «Solarexpress». «Die Bevölkerung im Jurabogen ist nicht bereit, ihr wertvollstes Gut, die freie Landschaft, zu opfern, wenn es im Baselbiet noch ausreichend Dächer hat, die nicht mit Solarpanels bestückt sind», sagt der Landschaftsschützer Elias Vogt.

Gegen den Solarpark St-Brais, wie auch gegen das Projekt auf dem Mont-Soleil, hatte Vogt neben lokalen Bürgerkomitees eine Kampagne geführt. Mit dem Slogan «Auf die Dächer, nicht in die Natur» soll die Bevölkerung sensibilisiert werden, dass die Schönheit der Landschaft des Jurabogens sowie wertvolle Landwirtschaftsflächen das «wertvollste Kapital» seien – für die Energieproduktion gebe es ausreichend Dächer in der dichtbesiedelten Schweiz. Es sei schlicht unnötig, die freie Landschaft zu zerstören.

Das Ergebnis an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung am Montag fiel denkbar knapp aus. Bürgerin Pascale Hoffmeyer sprach im Radio fréquence Jura von einem «Sieg für die Natur und die Demokratie». Sie kritisiert insbesondere, dass den Gegnern des Solarparks kein Raum gegeben wurde. «Alle diese Projekte werden als unumstritten präsentiert, obwohl es durchaus Kontroversen gibt», betont sie. Das Ergebnis der Volksabstimmung gibt ihr recht. Einzelne Stimmen sprechen gar davon, dass die «Kolonisierung des Juras durch links-grüne Städter» habe verhindert werden können.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.