Von SP-Co-Präsident Cédric Wermuth ist man einiges gewohnt. Aber nun hat der Aargauer sich wieder selbst übertroffen. Nachdem der Präsident des Millionärsdorfs Hergiswil, Daniel Roggenmoser, im Blick Alarm schlug, dass mehrere Superreiche die Schweiz wegen der Erbschaftssteuer-Initiative der Jusos verlassen würden, meldete sich Wermuth über Facebook zu Wort. «Die Jusos schaffen Platz für bezahlbaren Wohnraum an Vorzugslage direkt am See», provoziert der SP-Co-Präsident. Sorry, aber das ist jetzt Kindergartenniveau.
© KEYSTONE / PHILIPP SCHMIDLI
Natürlich ist man sich bewusst, dass die sozialdemokratische Politik darin besteht, mit immer ausgefeilteren Methoden das Geld der Reichen umzuverteilen. Aktuell versucht man es mit der Erbschaftssteuer-Initiative der Jusos und mit der neuen Prämienrabatt-Initiative, mit der man Schweizer Haushalte von den hohen Versicherungsbeiträgen entlasten und dafür alle Topverdiener zur Kasse bitten will.
Unabhängig von der Stimmung im Lande versuchen die Linken stets auch Gruppen zu bevorteilen, wie Asylsuchende, die nichts zur Prosperität des Landes beigetragen haben und den Sozialstaat plündern.
Doch wenn die Reichen und besten Steuerzahler das Land verlassen, dann ist sehr schnell einmal fertig mit dem Umverteilen. Das leuchtet jedem ein, der einen Funken gesunden Menschenverstand besitzt, ausser Cédric Wermuth – sonst würde er nicht derart kindische und unangebrachte Sprüche klopfen.