SPD auf historischem Tiefstand, zeigt Umfrage
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

SPD auf historischem Tiefstand, zeigt Umfrage

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
SPD auf historischem Tiefstand, zeigt Umfrage
SPD auf historischem Tiefstand, zeigt Umfrage
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die SPD ist in einer neuen Umfrage auf einen historischen Tiefstwert von 13 Prozent abgestürzt. Das geht aus dem aktuellen ZDF-«Politbarometer» hervor, in dem die Partei zwei Punkte verliert und damit deutlich hinter die Grünen zurückfällt.

Die Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen zeigt eine Verschiebung im Parteiensystem: Die Grünen legen um drei Punkte auf 15 Prozent zu und ziehen an der SPD vorbei, während CDU/CSU und AfD jeweils bei 26 Prozent liegen. Eine Mehrheit für die derzeitige schwarz-rote Koalition ist damit nicht in Sicht; rechnerisch möglich wäre lediglich ein Dreierbündnis aus Union, Grünen und SPD.

Clemens Bilan/EPA/Keystone
SPD-Co-Vorsitzender Lars Klingbeil im Willy-Brandt-Haus in Berlin
Clemens Bilan/EPA/Keystone

Besonders belastend sind die Vertrauenswerte für die Parteiführung. Nur 17 Prozent der Befragten trauen den Vorsitzenden Bärbel Bas und Lars Klingbeil zu, die Partei aus der Krise zu führen, während 75 Prozent dies bezweifeln. Selbst unter SPD-Anhängern überwiegt die Skepsis deutlich.

Auch die Bundesregierung insgesamt steht unter Druck. 61 Prozent der Befragten zeigen sich unzufrieden mit ihrer Arbeit, und 57 Prozent bewerten die Leistung von Bundeskanzler Friedrich Merz negativ. Reformvorhaben der Regierung überzeugen nur eine Minderheit; knapp zwei Drittel erwarten davon keinen wesentlichen Beitrag zur Lösung der Probleme.

Innerhalb der SPD wächst der Unmut. Der frühere Arbeitsminister Hubertus Heil fordert offen einen Kurswechsel und erklärte: «Die SPD muss die Fenster weit aufmachen, um Sauerstoff reinzulassen. Der Mief muss raus.»

Mehr zum Thema Sozialdemokratie und deren «allmählichen Verschwinden» in Europa lesen Sie in der Titelgeschichte der aktuellen Weltwoche-Ausgabe für Deutschland.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 31.03.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.