SPD-Doyen Klaus von Dohnanyi bezeichnet Russland-Kurs seiner Partei als «feige» und «schädlich für Deutschland»
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SPD-Doyen Klaus von Dohnanyi bezeichnet Russland-Kurs seiner Partei als «feige» und «schädlich für Deutschland»

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SPD-Doyen Klaus von Dohnanyi bezeichnet Russland-Kurs seiner Partei als «feige» und «schädlich für Deutschland»
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Der frühere Hamburger Bürgermeister Klaus von Dohnanyi übt scharfe Kritik an der SPD und wirft ihr mangelnden Reformwillen vor. Dies sagte er dem Portal The Pioneer. Der langjährige Sozialdemokrat bemängelt insbesondere den Umgang mit der Russland-Politik.

Dohnanyi erklärte, «die SPD ist auf der Strecke stehen geblieben» und sehe ihr Problem darin, stärker in der Vergangenheit als in der Zukunft verankert zu sein. Die Partei habe den Wettbewerb zu wenig berücksichtigt und verliere an Bedeutung, wenn sie sich nicht an die aktuellen internationalen Entwicklungen anpasse.

MARKUS SCHOLZ / KEYSTONE
Klaus von Dohnanyi (SPD), ehemaliger Erster Bürgermeister Hamburgs.
MARKUS SCHOLZ / KEYSTONE

Mit Blick auf die Aussenpolitik sagte er: «Die SPD könnte natürlich Gespräche mit Russland führen, um den Versuch zu machen, auf diplomatischem Wege voranzukommen für einen Frieden. Aber das tut sie nicht, sondern sie drückt sich vor dieser Frage.» Weiter erklärte er: «Ich finde das feige und ich finde es ausserdem schädlich für Deutschland.»

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