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Fifa-Präsident Gianni Infantino hat sich offen für eine mögliche Rückkehr Russlands in den internationalen Fussball gezeigt. Er sagte in einem Interview mit der Weltwoche am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos, man werde prüfen müssen, «wie man Russland wieder einbeziehen kann».
Der Sport müsse «immer vereinend sein» und dürfe «nie ausschliessen», erklärte Infantino. Sportler, Fans und vor allem Kinder könnten nichts für die Entscheidungen politischer Führungen. Deshalb müsse eine Verbindung aufrechterhalten bleiben: «Wir können alle Brücken abbrechen ausser eine, und die eine muss der Sport sein und der Fussball insbesondere.»
Mit Blick auf internationale Turniere betonte der Fifa-Präsident, eine möglichst breite Teilnahme sei wünschenswert. «Je schneller alle dabei sind bei einer Weltmeisterschaft, umso besser ist es», sagte Infantino.
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