SRF-«Arena» zum Gaza-Krieg: Linke Gutmenschen wollen die Türen für Palästinenserkinder weit aufsperren. Warum das ein Fehler ist
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SRF-«Arena» zum Gaza-Krieg: Linke Gutmenschen wollen die Türen für Palästinenserkinder weit aufsperren. Warum das ein Fehler ist

Die Schweiz will zwanzig verletzte Kinder aus Gaza mitsamt jeweils vier Familienangehörigen einfliegen, um sie hier medizinisch zu betreuen. Das sorgte auch in der SRF-«Arena» für hitzige Diskussionen.

Die linke Ständerätin Franziska Roth (SP) bezeichnete die Aktion, nur zwanzig verletzte Kinder einzufliegen, als reine Symbolpolitik. Die Schweiz müsste noch viel mehr aufnehmen. Auch Reinhard Schulze, der bekannte Islamforscher, echauffierte sich darüber, dass wir nur ein paar Kinder aufnehmen, weil in Gaza eine Notsituation herrsche, die jetzt nach humanitärer Hilfe verlange.

SRF-«Arena» zum Gaza-Krieg: Linke Gutmenschen wollen die Türen für Palästinenserkinder weit aufsperren. Warum das ein Fehler ist

Sicher, helfen kann man immer. Laut der Website von Unicef sind 1,7 Millionen Kinder im Gazastreifen auf humanitäre Unterstützung angewiesen. Auch in der Ukraine brauchen laut demselben Uno-Kinderhilfswerk 3,2 Millionen Kinder Hilfe. Wie viele sind es in anderen Kriegsgebieten dieser Welt?

Sollten wir uns nicht einmal fragen, weshalb wir gerade die Kinder von Palästinensern favorisieren? Liegt es daran, dass dieser Menschenschlag als Flüchtlinge spätestens seit den 1970er Jahren international Sonderrechte geniesst, obwohl die Palästinenser seither immer wieder Gräueltaten verübt und – wie die Hamas vor zwei Jahren – Hunderte von Zivilisten abgeschlachtet haben?

Wer kann uns ausserdem garantieren, dass sich diese Kinder eines Tages hier bei uns nicht zu gefährlichen Islamisten entwickeln oder öffentlich gegen Israel hetzen? Die zwei Gutmenschen Schulze und Roth jedenfalls nicht, und der Bundesrat wohl auch nicht.

Machen wir uns nichts vor: Diese jungen Palästinenser und ihre mitgereisten Familienangehörigen werden die Schweiz nicht so schnell wieder verlassen. Und trotz enger Betreuung werden sie sich noch schlechter integrieren lassen als Kinder aus anderen Krisengebieten, denn der Hass auf Israel und auf Israelis wird ihnen bereits von klein auf regelrecht eingepflanzt.

Es wäre gescheiter, wenn wir die beschränkten finanziellen Mittel dort einsetzen, wo sie am meisten Wirkung erzielen, wie es SVP-Nationalrat Benjamin Fischer in der «Arena» aufzeigte. Und das ist gewiss nicht in der Schweiz.

Man sollte Lösungen im Nahen Osten suchen. Gibt es keine Krankenhäuser in Katar, die die Kinder von Palästinensern versorgen könnten? Oder bietet dieser reiche arabische Staat nur den Hamas-Führern Obdach?

Nein, mit der geplanten Aufnahme kranker und verletzter Kinder aus dem Gazastreifen begeht der Bundesrat einen Fehler und schafft gleichzeitig ein Präjudiz.

Wenn wir solchen Aktionen nicht subito den Riegel schieben, werden wir in Zukunft immer wieder Kinder aus Kriegsgebieten aufnehmen müssen, die sich später als Zeitbomben entpuppen könnten.

Im Falle der Palästinenserkinder importieren wir gar einen jahrzehntealten Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis.

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