SRF bezeichnet die EDU als «Rechtsaussen-Partei». Ginge es nach der politischen Skala der SRG, wäre die SVP rechtsradikal
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

SRF bezeichnet die EDU als «Rechtsaussen-Partei». Ginge es nach der politischen Skala der SRG, wäre die SVP rechtsradikal

Das Schweizer Fernsehen steht nicht im Ruf, zu den Verfechtern des bürgerlichen politischen Gedankenguts zu gehören. So wird am Leutschenbach alles, was diesseits der rot-grünen Sozialromantik liegt, unter Generalverdacht gestellt und mit dem Prädikat «Rechts» gebrandmarkt.

Davon muss man auf jeden Fall ausgehen, wenn man eine politische Einordnung der Parteien im Hinblick auf die Wahlen am 22. Oktober zum Massstab nimmt. In besagtem Artikel werden die Wahlchancen der massnahmenkritischen Parteien und Gruppierungen dargelegt – und unter anderem die EDU (Eidgenössische Demokratische Union) als «Rechtsaussen-Partei» bezeichnet.

PETER SCHNEIDER / KEYSTONE
Kopfhoerer und Mikrofone von SRF liegen auf einem Pult in der Wandelhalle im Bundeshaus, am Freitag, 16
PETER SCHNEIDER / KEYSTONE

Wie erwähnt, ist alles eine Frage der Perspektive. Selber sieht sich die EDU zwar durchaus als wertkonservative Instanz. In sozialen und umweltpolitischen Themen stimmt sie aber oft auch mit der Linken.

Vor diesem Hintergrund muss man hinter die Einschätzung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks doch ein grosses Fragezeichen machen – auch im Sinne des Gesamtbildes. Ginge es nach der politischen Skala der SRG, gäbe es für die SVP beispielsweise nur eine Bezeichnung: rechtsradikal.

Aber wie gesagt: Es kommt immer auf die Perspektive an. Und wer selber linksaussen steht, kann gar nicht anders, als alle anderen als rechts, rechtsaussen oder rechtsradikal wahrzunehmen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.