SRF hat Ex-Präsident Trump durch ein Bild als Nazi bezeichnet. Die Ombudsstelle der SRG spricht von einem «gravierenden Fehler» und nennt das Foto «meinungsverfälschend»
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

SRF hat Ex-Präsident Trump durch ein Bild als Nazi bezeichnet. Die Ombudsstelle der SRG spricht von einem «gravierenden Fehler» und nennt das Foto «meinungsverfälschend»

Am Mittwoch, 2. August, berichtete SRF auf seiner Website über die laufenden Strafverfahren gegen den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump.

Bebildert war der Beitrag mit dem Foto einer Demonstrantin, die ein Plakat in die Höhe hält. Darauf ist eine Karikatur von Trump zu sehen – mit einem Hakenkreuz auf der Stirn.

SRF hat Ex-Präsident Trump durch ein Bild als Nazi bezeichnet. Die Ombudsstelle der SRG spricht von einem «gravierenden Fehler» und nennt das Foto «meinungsverfälschend»

Ein Zuschauer hat sich daraufhin mit einer Beschwerde an die Ombudsstelle der SRG gewandt. Diese kommt zu einem deutlichen Urteil.

Sie schreibt: «Denn bei aller zulässigen Kritik an Donald Trump: Ihn als Nazi zu bezeichnen (und das tut das Bild), geht nicht nur zu weit, sondern ist auch meinungsverfälschend.» Der Fehler sei «gravierend».

Bei SRF hat man das mit einiger Verspätung offenbar selbst gemerkt. Das Bild wurde zwei Stunden später ausgewechselt. Die Ombudsstelle hatte aber den Sachverhalt des ursprünglichen Bilds zu beurteilen.

Die SRF-Redaktion erklärt in ihrer Reaktion auf die Beschwerde, die Auswahl sei «deplatziert» gewesen. Man werde die «Prozesse rund um die Publikation» überprüfen.

Allerdings kann man hinterfragen, ob es sich um einen einmaligen Ausrutscher gehandelt hat. Beispiele aus den letzten Tagen zeigen, dass die Redaktion bei der Bildauswahl immer wieder persönliche Präferenzen pflegt.

So wurde die EU-Kommissions-Präsidentin dieser Tage so gezeigt, dass der Sternenbanner wie ein Heiligenschein wirkt. In Berichten über das Strafverfahren gegen Hunter Biden, Sohn des demokratischen US-Präsidenten, wird der Angeklagte als smarter, gutgekleideter Geschäftsmann inszeniert.

 

 

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.