SRF-Sparhammer? Schweizer Gebührenfernsehen streicht 66 Stellen – und spart damit 12 Milliönchen
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SRF-Sparhammer? Schweizer Gebührenfernsehen streicht 66 Stellen – und spart damit 12 Milliönchen

Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) baut bis Ende Jahr 66 Vollzeitstellen ab – bei insgesamt 5700 Vollzeitstellen. Damit will die SRG 12 Millionen Franken einsparen – bei Einnahmen von rund 1,55 Milliarden Franken. Besonders betroffen sind die Bereiche Produktion und Technologie am Standort Zürich-Leutschenbach. Hier sollen Studios und Regien geschlossen, Investitionen reduziert und die Nutzung bestehender Infrastruktur optimiert werden.

© KEYSTONE / TIL BUERGY
KEYPIX - Nathalie Wappler, Direktorin SRF, links, an einer Medienkonferenz zur kuenftigen Organisation der SRG, am Montag, 30
© KEYSTONE / TIL BUERGY

SRF-Direktorin Nathalie Wappler bezeichnete die Massnahmen als «schwierig, aber unumgänglich». Alle Abteilungen des Senders erhielten zusätzliche Sparvorgaben, die in den kommenden Wochen konkretisiert werden sollen. Auch Führungsfunktionen sollen zusammengelegt und Doppelspurigkeiten beseitigt werden. Freie Stellen würden nur noch in Ausnahmefällen neu besetzt.

Der Stellenabbau steht im Zusammenhang mit einem grösseren Sparpaket der SRG, die am Montag Kürzungen in Höhe von 270 Millionen Franken angekündigt hatte. Noch stärker betroffen ist die Romandie: Bei Radio Télévision Suisse (RTS) sollen bis 2026 insgesamt 70 Stellen wegfallen und zusätzlich 16 Millionen Franken eingespart werden.

Der Umbau soll laut SRF möglichst sozialverträglich erfolgen, etwa durch natürliche Abgänge. Gleichzeitig wird die Sportredaktion von RTS von Genf nach Lausanne verlegt, um Synergien zu nutzen.

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