«SRG ist massiv nach rechts gerutscht», sagt SP-Präsident Cédric Wermuth. Warum bezahlt dann seine Partei trotzdem 820.000 Franken für den Staatsfunk?
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«SRG ist massiv nach rechts gerutscht», sagt SP-Präsident Cédric Wermuth. Warum bezahlt dann seine Partei trotzdem 820.000 Franken für den Staatsfunk?

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«SRG ist massiv nach rechts gerutscht», sagt SP-Präsident Cédric Wermuth. Warum bezahlt dann seine Partei trotzdem 820.000 Franken für den Staatsfunk?
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Cédric Wermuth redet sich im «Sonntalk» um Kopf und Kragen. «Die SRG ist massiv nach rechts gerutscht», sagt der SP-Präsident. «Das sieht man in der ganzen Programmgestaltung.»

Auf die Nachfrage von Moderator Patrick Müller, wo er diesen angeblichen Rechtsrutsch festmache, bleibt Wermuth für seine Verhältnisse vage. Man müsse nur schauen, welche Themen die SRG behandle, «wie nahe» sie den Wirtschaftsführern stehe und «wie brav» sie mit der SVP umgehe.

© KEYSTONE / PETER KLAUNZER
SP-Co-Präsident Cédric Wermuth.
© KEYSTONE / PETER KLAUNZER

Wermuths Aussage verwundert, weil die Gegner der 200-Franken-Initiative der Diskussion über eine inhaltliche und vor allem politische Ausrichtung des Staatsfunks stets vermeiden wollten. Vor allem aber erstaunt die Kritik des SP-Präsidenten, weil seine Partei ganze 820.000 Franken aufbringt, um der SRG zu Hilfe zu eilen.

Die Linke bezahlt so viel Geld für ein rechtes Medium? Auf diesen Widerspruch von SVP-Nationalrat Michael Graber angesprochen, sagt Wermuth: «Natürlich geben wir viel Geld aus für die Rettung der SRG. Wir glauben, dass die demokratische Infrastruktur zentral ist.»

Was der «Sonntalk»-Zuschauer von dieser Sternstunde der Medienpolitik gelernt hat: Wermuth und die SP stehen zur SRG, solange sie gegen die Wirtschaft und gegen die SVP berichtet. Ob für diesen linken Journalismus nicht auch 200 Franken genügen, entscheiden Volk und Stände am 8. März.

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