Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) hat im vergangenen Jahr ihre Ausgaben und den Personalbestand weiter erhöht – trotz angekündigter Sparmassnahmen. Das berichten die Zeitungen von CH Media.
Der Betriebsaufwand ist 2024 um 39 Millionen Franken gestiegen. Auch die Zahl der Beschäftigten nahm zu – genaue Zahlen will das Unternehmen Ende April veröffentlichen.
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Bereits 2023 hatte die SRG rund 200 neue Stellen geschaffen und beschäftigt derzeit rund 7200 Mitarbeiter – mehr als je zuvor. Die angekündigten Sparprogramme der vergangenen Jahre wurden laut internen Zahlen nur teilweise umgesetzt.
Die neue SRG-Generaldirektorin Susanne Wille plant laut eigenen Angaben Einsparungen von bis zu 270 Millionen Franken – unter anderem als Reaktion auf die geplante Senkung der Medienabgabe auf 300 Franken.