Für das Milliardenbudget der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) kommen grösstenteils die Gebührenzahler auf. Sie sorgen dafür, dass sich die SRG-Journalisten ein schönes Leben leisten können. SRG-Journalisten verdienen mehr als andere Journalisten. Dafür müssen SRG-Journalisten weniger arbeiten: nur 40 Stunden pro Woche. Und sie haben mehr Ferien und weitere privilegierte Arbeitsbedingungen.
Zur Bezahlung der Zwangsgebühr – faktisch eine Steuer – verpflichtet sind auch Empfänger von Sozialhilfe. Auch sie müssen jedes Jahr 335 Franken an die SRG abliefern. Die Gebühreneintreiberin Serafe schreibt dazu: «Eine Befreiung für Bezügerinnen und Bezüger von Sozialhilfe ist gesetzlich nicht vorgesehen, da die Haushaltabgabe im Grundbetrag der Sozialhilfe enthalten ist. Die Kosten für die Abgabe sind im Existenzminimum bereits berücksichtigt.»
Die SRG zockt also, damit die SRG-Journalisten ihre Luxusleben führen können, auch die Ärmsten der Gesellschaft ab – beziehungsweise die Steuerzahler, die neben ihrer eigenen SRG-Abgabe via Sozialhilfe auch noch die Gebühren der gegen 256.000 Sozialhilfebezüger bezahlen müssen.