Die Phase von 1798 bis 1848, also von der Helvetik bis zur Gründung des Bundesstaates, war für die Schweiz eine Phase der politischen Umbrüche. Ein Höhepunkt war der Sonderbundskrieg 1847. Der «Sonderbund» respektive die «Schutzvereinigung» von 1845 verstiess wie das liberale Siebnerkonkordat und der konservative Sarnerbund (beide 1832 gegründet) gegen die Bestimmungen des eidgenössischen Bundesvertrags von 1815. Eklatante Rechtsverletzungen wie die Klosteraufhebungen 1841 und die beiden Freischarenzüge 1844/45 sowie die Untätigkeit der Tagsatzung machen seinen Gründungsakt jedoch verständlich.
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