Der Netto-null-Zwischenbericht 2025 der Stadt Zürich bringt es ans Licht: Die Bevölkerung der links-grünen Stadt fliegt fürs Leben gern. 10.500 Kilometer flog der Zürcher im Durchschnitt im Jahr 2024. 7100 Kilometer davon sind Interkontinentalflüge, 3400 Kilometer fliegen die Zürcher in Europa.
Dabei tun sie das grösstenteils freiwillig, just for fun. 8800 dieser 10.500 Kilometer gehen auf das Konto von Freizeitreisen, nur 1700 gehören in die Kategorie «Beruf».
Mit dieser Vielfliegerei flogen die Zürcher noch 600 Kilometer mehr als im Vorjahr. Wenn es also etwas gibt, das sie so richtig gerne und viel machen, dann ist es das Fliegen.
Dagegen wäre an sich nichts einzuwenden, die freie Wahl der Verkehrsmittel gehört zu unserer liberalen Gesellschaft. Auch ist der Flugverkehr ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Stadt und Kanton Zürich, ja darüber hinaus.
Dumm ist nur, dass die flugverrückten Stadtzürcher 2022 in einer Volksabstimmung mit gegen drei Vierteln der Stimmen für einen CO2-Ausstoss von null bis 2040 gestimmt haben.
«Die Zürcher Bevölkerung widerspricht sich mit ihrer Vielfliegerei quasi selber», stellt selbst der linke Tages-Anzeiger fest. Und der Gemeinderat Dominik Waser meint, das sei eine «paradoxe und unhaltbare Situation».
Willkommen in der Welthauptstadt der Heuchelei!