Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat US-Präsident Donald Trump offiziell für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Bei einem gemeinsamen Abendessen im Weissen Haus überreichte Netanjahu seinem Gastgeber einen entsprechenden Brief an das Nobelpreiskomitee. Er begründete seine Initiative mit Trumps «Streben nach Frieden und Sicherheit, das Sie in vielen Ländern, aber jetzt insbesondere im Nahen Osten, anführen».
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Trump habe in einer Region nach der anderen Frieden geschmiedet, sagte Netanjahu. Der Präsident reagierte sichtlich gerührt: «Wow. Gerade von Ihnen ist das sehr bedeutungsvoll.»
Der Besuch fand vor dem Hintergrund laufender Vermittlungsbemühungen im Nahostkonflikt statt. Trump erklärte, er sei zuversichtlich, dass die Hamas einer Waffenruhe im Gazastreifen zustimmen werde. Sein Nahost-Beauftragter Steve Witkoff kündigte Gespräche in Doha an.
Auch über die Lage im Gazastreifen und mögliche Umsiedlungen von Palästinensern wurde gesprochen. «Wenn die Menschen bleiben wollen, können sie bleiben. Aber wenn sie gehen wollen, sollten sie gehen können», so Netanjahu. Man suche gemeinsam mit den USA nach Staaten, die bereit seien, den Palästinensern «eine bessere Zukunft» zu ermöglichen.