Strompreisbremse kostet Deutschland 2026 rund 29,5 Milliarden Euro
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Strompreisbremse kostet Deutschland 2026 rund 29,5 Milliarden Euro

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Strompreisbremse kostet Deutschland 2026 rund 29,5 Milliarden Euro
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Um die Strompreise auf einem erträglichen Niveau zu halten, plant die Bundesregierung für das Jahr 2026 Rekordsubventionen in Höhe von 29,5 Milliarden Euro. Das geht aus Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für das Handelsblatt hervor. Der Betrag liegt deutlich über dem Niveau der Vorjahre – 2020 hatte der Bund noch rund 4,1 Milliarden Euro für ähnliche Zwecke aufgewendet.

JULIAN STRATENSCHULTE / KEYSTONE
ARCHIV - 21
JULIAN STRATENSCHULTE / KEYSTONE

Finanziert werden mit dem Geld unter anderem die Absenkung der Stromsteuer (3,9 Milliarden Euro), der neue Industriestrompreis (1,5 Milliarden), ein Zuschuss zu den Netzentgelten (6,5 Milliarden) sowie die Strompreiskompensation für energieintensive Unternehmen (3 Milliarden). Den grössten Posten macht der Finanzbedarf zur Förderung erneuerbarer Energien nach dem EEG aus: 14,6 Milliarden Euro, abhängig von der Strompreisentwicklung am Grosshandelsmarkt.

Andreas Fischer vom IW warnte: «Langfristig ist dies eine sehr teure Lösung und setzt nicht an der Ursache an.» Er fordert stattdessen den effizienteren Ausbau von Stromnetzen und erneuerbaren Energien. Auch die Expertenkommission zum Energiewende-Monitoring mahnt: Statt staatlicher Entlastung sollten strukturelle Massnahmen Vorrang haben, die die Systemkosten senken.

Trotz der Milliarden bleibt die Bundesregierung hinter eigenen Ankündigungen zurück. So wurde etwa die versprochene Senkung der Stromsteuer für alle Verbrauchergruppen nicht umgesetzt – Entlastungen gibt es lediglich für Industrie, Landwirtschaft und Forstwirtschaft.

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