Studie zeigt: Deutschlands Energiewende ist 300 Milliarden Euro zu teuer
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Studie zeigt: Deutschlands Energiewende ist 300 Milliarden Euro zu teuer

HELMUT FOHRINGER / KEYSTONE
ABD0046_20241114 - WEIDEN AM SEE - ÖSTERREICH: ++ THEMENBILD ++ Projekt Zukunftsbild: Illustration zu den Themen Illustration zum Thema Windpark / Energie / Strom / Windräder / Windkraft / Windenergie. Ein Windrad aufgenommen am Mittwoch, 6. November 2024, im Windpark Neusiedl/Weiden. Im Burgenland entsteht der größte Windpark Österreichs. Das Windprojekt wird eine Leistung von rund 122 Megawatt aus 23 Windrädern der neusten Generation haben. Die größten Windanlagen in diesem Windpark erreichen eine Höhe bis zur Blattspitze von 244 Metern. Die Spannweite eines Rotorblatts misst von 70-75 Metern und hat ein Gewicht von rund 25 Tonnen &#x2013
HELMUT FOHRINGER / KEYSTONE

Eine neue Studie der Boston Consulting Group (BCG) zeigt: Deutschlands Energiewende ist zu teuer. Würden die Pläne effizienter gestaltet, könnten bis 2035 mehr als 300 Milliarden Euro eingespart werden – ohne Klimaziele zu gefährden, berichtet die Bild-Zeitung.

Laut Analyse sind die Strompreise hierzulande bis zu 2,5-mal höher als bei internationalen Wettbewerbern, Gas für die Industrie sogar fünfmal so teuer wie in den USA. Ein Hauptproblem: überdimensionierte Investitionen in erneuerbare Energien, Stromnetze und Wasserstoff, die weit über den tatsächlichen Bedarf hinausgehen.

Die Studienautoren fordern eine Kurskorrektur: weniger unnötige Infrastrukturprojekte, gezieltere Förderungen und günstigere Lösungen für den Netzausbau. Gelingt das, könnten Strompreise für Verbraucher und Unternehmen um rund 20 Prozent sinken. Die Politik müsse jedoch schnell handeln, um die Einsparungen zu realisieren.

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