In Zeiten der Wokeness und der scheinbar grenzenlosen Transgender-Freiheit ist der Übergang zwischen den Geschlechtern fliessend. Seit dem 1. Januar 2022 kann beispielsweise in der Schweiz der Geschlechtseintrag auf dem lokalen Zivilstandsamt unbürokratisch geändert werden. Zeitaufwand: kaum fünfzehn Minuten.
Auch die Zahl der geschlechtsangleichenden Operationen steigt stetig. Die letzten verfügbaren Zahlen: 2023 wurden in der Schweiz 525 operative Geschlechtsumwandlungen vorgenommen. Fast jeder zweite Eingriff erfolgte bei einer Person unter 25 Jahren. In 26 Fällen waren die Patienten minderjährig.
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Zum Vergleich: Im Jahr 2019 entschieden sich «nur» 248 Personen zu dieser folgenschweren Operation.
Nun zeigt eine umfangreiche Studie der amerikanischen Nationalbibliothek für Medizin (National Library of Medicine) in Rockville (Bundesstaat Maryland) die Konsequenzen. Im Resultat heisst es: «Patienten, die sich einer geschlechtsangleichenden Operation unterzogen haben, sind mit einem deutlich erhöhten Suizidrisiko konfrontiert, was die Notwendigkeit einer umfassenden psychiatrischen Betreuung nach dem Eingriff unterstreicht.»
Oder in Zahlen: Personen, die ihr Geschlecht operativ ändern liessen, begingen zwölf Mal häufiger Selbstmord als der statistische Durchschnitt. Ausserdem leiden sie vermehrt an posttraumatischen Belastungsstörungen und begehen vermehrt Selbstverletzungen.
Mit anderen Worten: Das Geschlecht ist doch mehr als eine biologische Zufälligkeit. Und wer die Natur austricksen will, begibt sich auf höchst riskantes Parkett.