Bei den Krawallen am letzten Sonntagabend in Lausanne, welche sich gegen die Polizeikräfte richteten, wurde der Lausanner SVP-Parlamentarier Thibault Schaller von einer Gruppe linker Chaoten, zu der zirka fünfzehn Personen gehörten, auf der Strasse als Politiker erkannt und verbal und körperlich angegriffen. Er konnte sich glücklicherweise schnell in Sicherheit bringen und trug keine Verletzungen davon. Schaller will nun gegen seine Angreifer, die er der Antifa zurechnet, Anzeige erstatten.
Es ist leider nicht das erste Mal, dass Vertreter dieser Partei zur Zielscheibe ultralinker Aktivisten werden. Vor einigen Monaten wurden im Zürcher Quartier Wipkingen bei einer Unterschriftensammlung der SVP der Stand mitsamt den freiwilligen Helferinnen von Unbekannten mit Sirup verwüstet. Die bereits ausgefüllten Unterschriftenbögen wurden zerstört und Kampagnenmaterial beschädigt.
An einem Stand in St. Gallen wurde Mike Egger, SVP-Nationalrat, vor einigen Tagen mit einem Milchshake attackiert.
In Zofingen wurde SVP-Politiker René Schindler Anfang Juli auf dem Nachhauseweg von drei Männern auf der Strasse verprügelt. Der 53-Jährige erlitt dabei Kopfverletzungen.
SVP-Politiker werden neu nicht mehr nur verbal beschimpft und beleidigt, sondern müssen jetzt jederzeit damit rechnen, angegriffen zu werden.
Ist das der vielbeschworene offene Diskurs der Linken: Prügel, Sirup- und Milchshake-Geschosse – statt Argumente?