SVP, SP, Grüne und weitere Akteure fordern ein Referendum zur geplanten Schweizer Kandidatur für die Olympischen Winterspiele 2038. Der Bundesrat unterstützt das Vorhaben und sieht darin eine «grosse Chance für die Schweiz», wie er mitteilt.
Der Bund will die Austragung mit maximal 200 Millionen Franken unterstützen. Allfällige Defizite sollen von privaten Trägern übernommen werden. In der Vernehmlassung haben sich auch mehrere Kantone grundsätzlich positiv zur Kandidatur geäussert.
Peter Klaunzer/Keystone
Gleichzeitig formiert sich politischer Widerstand. Die SVP verlangt eine referendumsfähige Vorlage, falls sich der Bund finanziell beteiligt. Auch SP, Grüne, der Schweizerische Gewerkschaftsbund sowie einige Kantone fordern, den Bundesbeschluss dem fakultativen Referendum zu unterstellen, um eine demokratische Legitimation sicherzustellen.
Unterstützung erhält das Projekt insbesondere von Grünliberalen, FDP und Mitte, die vor allem die Chancen einer Austragung betonen. Skeptisch bis ablehnend äussern sich hingegen SP, Grüne und SVP.