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Tech-Start-up aus Hongkong lässt Börsenwerte von Amazon, Microsoft und Co. abstürzen

Ein Start-up aus Hongkong mischt die Tech-Welt auf: Deep Seek hat mit dem kürzlich erfolgten Launch seines Open-Source-KI-Chatbots R1 international für Aufsehen gesorgt. Innerhalb weniger Tage avancierte das kostenlose Modell an die Spitze der Download-Charts und stellt damit eine ernsthafte Konkurrenz zu etablierten Anbietern wie Open AI dar.

HOW HWEE YOUNG / KEYSTONE
epa05088125 A Chinese investor looks at a screen showing stock movements at a stock brokerage house in Beijing, China, 05 January 2016
HOW HWEE YOUNG / KEYSTONE

Die Auswirkungen sind nicht zu übersehen – die Aktienkurse zahlreicher Tech-Riesen stürzten massiv ab: Nvidia verlor 14,39 Prozent, Broadcom 13,43 Prozent, Microsoft 6,93 Prozent, Amazon 6,12 Prozent und Alphabet 4,04 Prozent.

Der Grund: Deep Seek setzt auf «simuliertes Denken» – eine Methode, die in komplexen Bereichen wie Mathematik und Physik präzisere Ergebnisse liefern soll als herkömmliche Modelle. Experten wie Thomas Altmann von QC Partners sehen darin eine ernsthafte Bedrohung der US-amerikanischen Dominanz im KI-Sektor.

Parallel dazu kündigte der frühere US-Präsident Donald Trump ein ambitioniertes KI-Projekt an: 500 Milliarden Dollar sollen in das Unternehmen Stargate fliessen. Ob der Betrag ausreicht, um der Konkurrenz aus Asien zu begegnen, ist unklar.

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