Telegram-Chef Pawel Durow wirft Frankreich Einmischung in Rumäniens Wahl vor
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Telegram-Chef Pawel Durow wirft Frankreich Einmischung in Rumäniens Wahl vor

Pawel Durow, Gründer des Messengerdienstes Telegram, hat Frankreichs Auslandsgeheimdienst beschuldigt, ihn zur Zensur aufgefordert zu haben. Der Chef der DGSE, Nicolas Lerner, habe ihn im «Salon des Batailles» im Pariser Hotel «Crillon» persönlich gebeten, «konservative Stimmen in Rumänien im Vorfeld der Wahlen zu verbannen». Durow erklärte auf X: «Ich lehnte dies strikt ab.»

Telegram-Chef Pawel Durow wirft Frankreich Einmischung in Rumäniens Wahl vor

Mit der Aussage wolle er auf Versuche aufmerksam machen, politische Einflussnahme über digitale Plattformen auszuüben. «Wir haben Demonstranten in Russland, Belarus und Iran nicht blockiert. Wir werden nicht anfangen, das in Europa zu tun», schrieb Durow weiter.

Die französische Regierung sowie die DGSE dementierten die Vorwürfe scharf. Das Aussenministerium erklärte laut Reuters, man weise die Anschuldigungen «kategorisch zurück» und rufe zur «Verantwortung und zum Respekt gegenüber der rumänischen Demokratie» auf. Der Geheimdienst betonte, man habe Durow mehrfach getroffen, um ihn an seine Verantwortung zur Bekämpfung von Terrorismus und Kinderpornografie zu erinnern – jedoch nie zur Beeinflussung von Wahlen.

In der Stichwahl um die rumänische Präsidentschaft setzte sich am Sonntag der EU-freundliche Nicusor Dan gegen seinen konservativen Kontrahenten George Simion durch.

Durow steht derzeit unter gerichtlicher Aufsicht in Frankreich, nachdem er 2024 wegen mutmasslicher krimineller Aktivitäten auf Telegram verhaftet worden war. Trotz laufender Ermittlungen kam er auf Kaution frei und durfte das Land im März 2025 verlassen. Die französische Justiz prüft weiterhin Vorwürfe mangelnder Moderation extremistischer Inhalte auf der Plattform.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.