Wohl geschminkt und teuer gestylt ist die Ampelregierung dieses Jahr aus dem Amt getreten: Zwischen 2022 und März 2025 flossen insgesamt 588.405 Euro aus dem Bundeshaushalt in Make-up, Haarspray und Styling-Dienste. Das gibt die Bundesregierung auf Anfrage der Bild-Zeitung bekannt.
Allein im ersten Quartal 2025 – nach dem Bruch der Koalition – wurden noch einmal 49.646 Euro nur für Visagisten ausgegeben. Notabene: Zusätzliche Kosten für Frisuren, Garderobe oder Fotografen sind darin nicht enthalten. Kritik an den Styling-Ausgaben liess nicht auf sich warten: AfD-Vize Stephan Brandner sagte, es sei eine «Frechheit gegenüber redlichen Arbeitern», dass selbst in den letzten Amtsmonaten noch «tief in die Tasche der Steuerzahler gegriffen» worden sei.
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Besonders eitel zeigte sich Ex-Aussenministerin Annalena Baerbock (Grüne), wie aus der Liste hervorgeht: Ihr Ministerium meldete für den Zeitraum von Anfang Januar bis Ende März dieses Jahres Ausgaben in Höhe von 20.849 Euro für Styling. Pro Tag beliefen sich die Kosten somit auf rund 248 Euro. Altkanzler Olaf Scholz (SPD) liess sich das Aufpudern 13.015 Euro kosten. Weitere hohe Posten waren Lisa Paus (Grüne) mit 4287 Euro, Nancy Faeser (SPD) mit 3737 Euro und Steffi Lemke (Grüne) mit 3554 Euro.
Sparsamster Minister: Robert Habeck (Grüne). Sein Haus meldete lediglich Ausgaben von 598 Euro – obwohl es 2022 noch Fotografen für 350.000 Euro suchte.