Top-Ökonom: Warum die wirtschaftliche Lage Deutschlands eigentlich noch schlimmer ist als bislang befürchtet
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Top-Ökonom: Warum die wirtschaftliche Lage Deutschlands eigentlich noch schlimmer ist als bislang befürchtet

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Top-Ökonom: Warum die wirtschaftliche Lage Deutschlands eigentlich noch schlimmer ist als bislang befürchtet
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Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, sieht für energieintensive Industrien in Deutschland kaum noch Zukunft. Fuest sagte dem Portal Pioneer: «Energieintensive Industrie hat keine Zukunft bei uns.» Deutschland habe sich politisch dafür entschieden, ein Land mit knapper und entsprechend teurer Energie zu sein. «Das haben wir politisch alle gemeinsam so gewählt und die Konsequenzen müssen wir jetzt tragen.»

Jens Büttner/DPA/Keystone
Nach Einschätzung des Ökonomen trifft dies besonders Branchen wie Stahl, Chemie oder andere energieintensive Industriezweige.
Jens Büttner/DPA/Keystone

Nach Einschätzung des Ökonomen trifft dies besonders Branchen wie Stahl, Chemie oder andere energieintensive Industriezweige. Die hohen Energiepreise seien eine direkte Folge der energiepolitischen Entscheidungen der vergangenen Jahre. Gleichzeitig sei ein schneller Ausweg nicht in Sicht. Der Bau neuer Kernkraftwerke würde laut Fuest «sehr, sehr teuer» werden und «ewig dauern». Kurzfristig könne dies die Lage nicht verbessern.

Auch konjunkturell sieht der Ifo-Chef wenig Anlass für Optimismus. Die Investitionen des privaten Sektors in Deutschland seien zuletzt weiter gesunken. «Wir haben keinen Aufschwung im privaten Sektor», erklärte Fuest. Das derzeit geringe Wirtschaftswachstum gehe vor allem auf staatliche Ausgaben zurück.

Zusätzlichen Druck verursachen laut Ökonomen die steigenden Energiepreise infolge internationaler Konflikte. Der Ifo-Wissenschaftler Timo Wollmershäuser warnte, dass sich teure Energie «durch die ganze Wirtschaft» fresse. Wenn die Belastung länger anhalte, würden Unternehmen ihre Preise erhöhen – mit Folgen für Waren, Dienstleistungen und die Inflation insgesamt.

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