Trotz EU-Zöllen: Wie Chinas Autobauer Europas Märkte durch die Hintertür erobern
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Trotz EU-Zöllen: Wie Chinas Autobauer Europas Märkte durch die Hintertür erobern

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Trotz EU-Zöllen: Wie Chinas Autobauer Europas Märkte durch die Hintertür erobern
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Die Strafzölle der EU auf chinesische Elektroautos sollten den Import eindämmen – doch das Gegenteil ist eingetreten. Wie neue Zahlen der chinesischen Zollbehörde zeigen, sind die Ausfuhren nach Europa in diesem Jahr bis November 2025 um 26 Prozent gestiegen, schreibt der Economist. Statt einzubrechen, wie es das Kiel Institut einst prognostiziert hatte, floriert das China-Geschäft mit Europa weiter.

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved
A pro-Beijing supporter holds Chinese national flag to mark the 76th National Day of the People's Republic of China in Hong Kong, Wednesday, Oct
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Grund: Chinas Autohersteller haben schlicht den Gang gewechselt. Anstatt sich von den ab 2024 geltenden Zusatzabgaben von bis zu 35 Prozent auf vollelektrische Fahrzeuge abschrecken zu lassen, setzen sie nun verstärkt auf Hybridmodelle – also Autos mit Elektro- und Verbrennungsmotor. Diese waren von den neuen Zöllen explizit ausgenommen.

Und die Strategie zeigt Wirkung. Laut dem Analysehaus Dataforce stieg der Anteil chinesischer Marken an den Hybridzulassungen in Europa innerhalb eines Jahres von 3 auf 13 Prozent. Die Exporte von Hybriden aus China in die EU haben sich um 155 Prozent erhöht – vollelektrische Fahrzeuge legten im selben Zeitraum lediglich um 12 Prozent zu.

Zugleich versuchen Chinas Autobauer, Zölle durch lokale Produktion ganz zu umgehen. BYD baut derzeit ein Werk im ungarischen Szeged, während Xpeng im österreichischen Graz erste Modelle fertigt. Ab 2026 will auch Chery in einer ehemaligen Nissan-Fabrik in Barcelona produzieren.

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