US-Präsident Donald Trump hat die Ukraine erneut für das stockende Vorankommen in den Friedensgesprächen mit Russland verantwortlich gemacht. Trump sagte, es sei «leichter, mit Russland zu verhandeln als mit der Ukraine». Kiews Präsident Wolodymyr Selenskyj blockiere den Weg zum Frieden mit seiner kompromisslosen Haltung zur Krim.
SAMUEL CORUM / POOL / KEYSTONE
«Ich dachte, es wäre einfacher mit Selenskyj. Bis jetzt war es schwieriger», sagte Trump laut dem Sender BBC. Russland hingegen hat seiner Ansicht nach Bereitschaft zu einem Deal signalisiert. Der US-Präsident hatte in der Vergangenheit mehrfach betont, er könne den Krieg zwischen Russland und der Ukraine «in einem Tag» beenden – doch auch knapp hundert Tage nach Amtsantritt ist kein Durchbruch erzielt.
Auslöser des jüngsten diplomatischen Eklats war Selenskyjs kategorische Ablehnung jeglicher Diskussion über die Krim. Die Ukraine werde die Besetzung der Krim nicht anerkennen, so der Präsident. Trump kritisierte diese Haltung scharf und warf Selenskyj vor, den Verhandlungsprozess zu torpedieren.