US-Präsident Donald Trump will Touristen künftig zur Kasse bitten. Nach einem Bericht der Bild-Zeitung plant die US-Regierung ein Pilotprojekt, bei dem bestimmte Reisende eine Kaution von bis zu 15.000 Dollar hinterlegen müssen, bevor sie in die Vereinigten Staaten einreisen dürfen.
Ziel ist es laut einer offiziellen Mitteilung aus dem US-Bundesregister, sicherzustellen, dass Besucher «die Bedingungen ihrer Visa einhalten und die USA rechtzeitig verlassen». Wer gegen diese Auflagen verstösst, soll das Geld nicht zurückerhalten – es könnte stattdessen zur Deckung von Ausweisungsverfahren verwendet werden.
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Betroffen sind nicht alle Ausländer: Staatsangehörige von Ländern mit hoher Quote an Visum-Überziehungen – wie etwa Jemen, Eritrea oder Myanmar – sollen ins Visier genommen werden. Deutschland, die Schweiz und andere Mitglieder des sogenannten Visa-Waiver-Programms sind vorerst ausgenommen. Für sie gilt weiterhin die visumfreie Einreise.
Die Höhe der Kaution soll zwischen 5000 und 15.000 Dollar betragen und liegt im Ermessen der zuständigen Konsularbeamten. Parallel dazu ist auch eine zusätzliche «Visa Integrity Fee» in Höhe von mindestens 250 Dollar im Gespräch, ebenfalls als Sicherheit für eine regelkonforme Ausreise.