Für Trump-Putin-Gipfel: Selenskyj bringt die Schweiz ins Spiel
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Für Trump-Putin-Gipfel: Selenskyj bringt die Schweiz ins Spiel

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich deutlich gegen Budapest als Ort für ein mögliches Gipfeltreffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin ausgesprochen. «Wir sprechen über den Frieden in der Ukraine und nicht über die Wahlen in Ungarn», sagte er laut der Agentur Interfax-Ukraine. Damit zielte er direkt auf Gastgeber Viktor Orbán, der im kommenden Jahr wiedergewählt werden möchte.

AARON SCHWARTZ / POOL / KEYSTONE
epa12461035 President of Ukraine Volodymyr Zelensky participates in a bilateral meeting with US President Trump in the Cabinet Room of the White House in Washington, D
AARON SCHWARTZ / POOL / KEYSTONE

Laut Selenskyj ist es unangebracht, dass «ein Ministerpräsident, der die Ukraine überall blockiert», nun als Vermittler auftreten wolle. Er sehe nicht, wie Orbán etwas «Positives für die Ukrainer oder zumindest etwas Ausgewogenes bewirken» könne.

Trump und Putin hatten sich bei einem Telefonat am letzten Donnerstag grundsätzlich auf Budapest als Veranstaltungsort verständigt. Orbán, der Putin seit Kriegsbeginn mehrmals persönlich getroffen hat, zeigte sich umgehend bereit, die Rolle des Gastgebers zu übernehmen. Die Weltwoche berichtete.

Selenskyj hält die ungarische Hauptstadt jedoch für ungeeignet. «Ich denke nicht, dass Budapest der beste Platz für dieses Treffen ist», sagte er. Stattdessen nannte er die Schweiz, den Vatikan oder die Türkei als geeignetere Alternativen – alles Länder, die bislang eine vermittelnde Rolle in internationalen Konflikten gespielt haben.

Zugleich kündigte der ukrainische Präsident nach einem Telefonat mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ein baldiges persönliches Treffen an. Er betonte, dass nun der richtige Zeitpunkt sei, den Krieg zu beenden – durch erhöhten Druck auf Moskau. Ungeachtet der Gespräche will Selenskyj das am 5. November auslaufende Kriegsrecht und die allgemeine Mobilmachung erneut verlängern lassen. Das geht aus einer Mitteilung des ukrainischen Parlaments hervor.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.