Wortreich versuchen Europas Politiker zu bemänteln, dass sie bei einer der wichtigsten weltpolitischen Entscheidungen aussen vor bleiben: einem Plan für ein Ende des Krieges in der Ukraine.
Vielleicht gut, dass Donald Trump die Europäer nicht eingeweiht hat. Sie hätten die Initiative wohl gleich wieder abgeschossen.
Warum man europäische Politiker lieber umgeht, hat Kaja Kallas, die Aussenbeauftragte der EU, eindrucksvoll demonstriert. Sie mahnte, dass es einen Aggressor – Russland – und ein Opfer – die Ukraine – gebe und man den Aggressor nicht «belohnen» dürfe.
Das klingt gut im milden Dämmerschein eines Waldorf-Stuhlkreises, aber nicht im grellen Licht der Realität. Hier haben Kriege einen Sieger und einen Verlierer.
In der Ukraine sind diese Rollen klar verteilt. Kiew und seine Konsorten können das Blutbad vielleicht verlängern. Am Ergebnis ändert es nichts: Moskau hat gewonnen.
Den Europäern fällt es schwer, dies einzugestehen. Trump tut sich leichter. Es war von Anfang an nicht sein Krieg.