Trump will Gazastreifen räumen und übernehmen: Weltwoche-Chef Roger Köppel ist begeistert. Nie irrte er mehr
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Trump will Gazastreifen räumen und übernehmen: Weltwoche-Chef Roger Köppel ist begeistert. Nie irrte er mehr

Problem gelöst: «Wir werden den Gazastreifen übernehmen», sagte Trump bei einer Pressekonferenz. Das Originalzitat: «Wir werden Eigentümer des Geländes und verantwortlich für die Beseitigung aller gefährlichen, nicht explodierten Bomben und anderer Waffen auf dem Gelände sein. Wir werden das Gelände einebnen, die zerstörten Gebäude beseitigen, eine wirtschaftliche Entwicklung herbeiführen, die den Menschen in der Gegend eine unbegrenzte Zahl von Arbeitsplätzen und Wohnraum bietet.»

Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved
Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu answers questions during a news conference with President Donald Trump in the East Room of the White House, Tuesday, Feb
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Und die rund zwei Million Palästinenser, die dort leben? «Warum sollten sie zurückkehren? Dieser Ort war die Hölle.» Sie sind aber noch da, also müssen sie weg, stören. Und wohin mit ihnen? Ihnen werde ein «gutes, frisches, schönes Stück Land» zur Verfügung gestellt, wo sie leben könnten. Wo? Schauen wir mal.

Trump habe monatelang das Problem studiert: «Alle, mit denen ich gesprochen habe, sind von der Vorstellung begeistert, dass die Vereinigten Staaten dieses Stück Land besitzen, es erschliessen und mit diesem grossartigen Projekt Tausende von Arbeitsplätzen schaffen könnten.»

«He’s totally lost it», sagt Senator Chris Murphy, er habe völlig den Verstand verloren. Der grössenwahnsinnige Traum eines New Yorker Immobilienhais, der mit seinen Projekten eine Spur der Verwüstung und Milliardenverluste hinterlassen hat. Aber immer «Think big» vor sich hinträgt.

Nachdem die israelische Armee zwar den Gazastreifen in Schutt und Asche gelegt hat, aber ihr eigentliches Ziel, die Vernichtung der Hamas, nicht erreichte, sondern in einen Waffenstillstand einwilligen musste.

Seit Russlands Präsident Putin ankündigte, dass er mit einer begrenzten und kurzen «militärischen Spezialoperation» die Ukraine von Nazis säubern werde, hat die Welt keinen dermassen verrückten Plan gehört.

Es gibt viele Schönschwätzer, die sich wie der Besitzer eines belfernden Köters verhalten, der beruhigend sagt: Er will nur doch nur spielen.

Trump habe mal mit dem big stick Strafzölle gewedelt, und schon seien Kanada und Mexiko eingeknickt, China allerdings nicht. Prompt gibt es einen dreissigtägigen Aufschub, Problem gelöst. Zölle, um den Fentanylimport zu verringern? Gift für die Wirtschaft ist’s, es schafft Planungsunsicherheit, das Schlimmste, was der Wertschöpfung passieren kann.

Die USA würden damit reich werden, welch ein Unsinn. Die Konsumenten werden ärmer, die Inflation angeheizt, in einer globalisierten Wirtschaft haben potente Länder wie Mexiko und Kanada genügend Möglichkeiten, zurückzuschlagen.

Grönland und den Panamakanal annektieren, wenn nötig mit Gewalt, er will doch nur spielen. Aber das war offensichtlich nur der Anfang. Der madman kommt schnell in Fahrt und kann sich problemlos steigern.

Der Gazastreifen als Immobilienentwicklungs-Projekt. Statt Mieter werden Bewohner rausgeschmissen, damit alles planiert und neu aufgebaut werden kann. «Ich habe den festen Glauben, fast schon die Überzeugung, dass das gelingen könnte», sagt Chefredaktor Roger Köppel. Nie irrte er mehr.

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Trump herrscht mit Willen und Wahn und wird die Welt in ein noch grösseres Chaos stürzen. Denn als vielfach gescheiterter Narzisst an den Schalthebeln der grössten Militärmacht der Welt wird er seine nächste krachende Niederlage nicht hinnehmen können. Und was dann passiert, da kann man nur die Nationalhymne zitieren: «Betet, freie Schweizer, betet.»

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