Trumps Woo-Effekt: USA treten aus WHO aus. Und was macht die Schweiz? Sie unterstellt sich dem Diktat eines Tedros Adhanom Ghebreyesus aus Äthiopien
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Trumps Woo-Effekt: USA treten aus WHO aus. Und was macht die Schweiz? Sie unterstellt sich dem Diktat eines Tedros Adhanom Ghebreyesus aus Äthiopien

Woo! Das ging schnell. Am ersten Tag im Amt leitete Präsident Donald Trump den Austritt der USA aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein.

«Woo! That’s a big one!», sagte Trump, als er den Erlass unterzeichnete. Eine grosse Sache ist der WHO-Austritt aus mehreren Gründen.

Die USA sind der grösste Geldgeber der WHO mit 1,28 Milliarden Dollar.

Die WHO hat aber auch eine grosse Macht: Sie steuerte das weltweite Pandemieregime in der Corona-Zeit – mit den bekannten katastrophalen Folgen.

Und sie will diese Macht noch ausbauen. Mit einer Änderung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) und einem Pandemiepakt gibt sich ihr Generaldirektor die Erlaubnis, weltweite Gesundheitsnotstände auszurufen und drastische Massnahmen wie Lockdowns und experimentelle Impfungen zu verfügen.

Damit nicht genug: Die WHO strebt auch eine Informationskontrolle und Zensur an. Sie spricht von einer «Infodemie», einem angeblichen Zuviel an Informationen, und meint damit, dass von ihr selbst abweichende Ansichten und Fakten zu unterdrücken seien.

Für die Mitgliedstaaten ist das WHO-Diktat rechtlich bindend.

Dass Trump, dass die USA eine solch teure Beschneidung der nationalen Souveränität und der fundamentalen Freiheitsrechte der Bürger nicht mehr hinnehmen wollen, leuchtet also ein. Trump durchschaut das geniale Geschäftsmodell der WHO: Sie befiehlt uns, was wir zu tun haben. Und wir zahlen noch dafür.

Und die Schweiz? Sie wählt lieber den Weg in die gesundheitspolitische Knechtschaft. Die Parlamentarier haben es bisher abgelehnt, dass sie selbst und das Volk mitreden können. Sie vertrauen blind dem Bundesrat, der behauptet, die IGV-Revision sei unbedeutend und rein technischer Natur.

Dabei haben wir schon in der Corona-Pandemie gestaunt, als ein Bundesrat Ignazio Cassis vor laufender Kamera verkündete, wenn ein Autofahrer mit Corona in einen Baum fahre, zähle man ihn als Corona-Toten. Das mache die WHO so.

Die Schweiz müsste noch viel mehr solchen Unsinn mitmachen, wenn der Bundesrat bis zum 19. Juli nicht ein sogenanntes Opting-out zu den IGV erklärt.

Auch eine kritische Kolumne wie diese hier wäre dann nicht mehr gestattet. WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus hat den «aggressiven» Kampf gegen die freie Rede bereits zu seiner Priorität erklärt.

Trump hat’s begriffen. Die Schweiz schläft.

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