Über 11.500 Konkurse: Die Zahl der Firmenpleiten in der Schweiz erreichte 2024 einen neuen Höchststand
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Über 11.500 Konkurse: Die Zahl der Firmenpleiten in der Schweiz erreichte 2024 einen neuen Höchststand

Die Zahl der Firmenkonkurse in der Schweiz hat 2024 mit 11.506 Fällen einen neuen Höchststand erreicht, wie die Unternehmensgruppe Creditreform mitteilte. Dies entspricht einem Anstieg von 15 Prozent gegenüber 2023. Besonders deutlich bei Insolvenzen durch Überschuldung (+18%). Kantone wie Zug, Genf, Schwyz und das Waadtland waren stark betroffen, aber auch kleinere Kantone wie Nidwalden und Graubünden meldeten viele neue Fälle.

© KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI
Des personnes passent vers les vitrines de la boutique Aeschbach dans les rues Bases de la ville ou des placards "Soldes" sont installes, ce vendredi 27 decembre 2024 a Geneve
© KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI

Die Baubranche traf es am härtesten: Sie machte 22 Prozent aller Konkurse aus, gefolgt von Handel und den Unternehmensdienstleistungen (je 18%) sowie dem Gastgewerbe (11%).

Doch auch die Zahl der Neugründungen ist gewachsen: Im Jahr 2024 wurden fast 53.000 neue Firmen ins Handelsregister eingetragen – ein Anstieg um 2 Prozent. Über 70 Prozent der Neugründungen entfielen auf den Dienstleistungssektor.

Die Schweizer Wirtschaft wuchs 2024 mit 1,2 Prozent moderat, belastet durch schwache Exportnachfrage, steigende Produktionskosten und geopolitische Unsicherheiten. Während der private Konsum stabil blieb, prognostiziert Creditreform für 2025 erneut steigende Konkurszahlen, unter anderem aufgrund gesetzlicher Änderungen im Konkursrecht.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.