Über 500 Afghanen versuchen Aufnahme in Deutschland vor Gericht zu erzwingen
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Über 500 Afghanen versuchen Aufnahme in Deutschland vor Gericht zu erzwingen

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Über 500 Afghanen versuchen Aufnahme in Deutschland vor Gericht zu erzwingen
Über 500 Afghanen versuchen Aufnahme in Deutschland vor Gericht zu erzwingen
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Mehr als 500 Afghanen versuchen ihre Aufnahme in Deutschland gerichtlich durchzusetzen. Wie die Welt berichtet, sind derzeit 501 Klagen gegen vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) widerrufene Aufnahmezusagen anhängig.

Die Bundesregierung will demnach trotz der Klagewelle an ihrer Praxis festhalten. Eine Änderung sei «nicht beabsichtigt», heisst es in der Antwort. Die schwarz-rote Bundesregierung hatte die Aufnahmeprogramme für Afghanen im Mai gestoppt. Viele Betroffene versuchen seither, unter anderem mit Unterstützung der NGO «Kabul Luftbrücke», ihre Einreise einzuklagen.

Julian Stratenschulte/DPA/Keystone
Symbolbild
Julian Stratenschulte/DPA/Keystone

Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg entschied Anfang September, dass die Regierung Aufnahmezusagen für Afghanen auf der sogenannten Menschenrechtsliste sowie im Überbrückungsprogramm widerrufen darf. Die Menschenrechtsliste umfasst besonders gefährdete Personen wie Künstler, Journalisten oder Richter. Das Überbrückungsprogramm wurde 2022 aufgelegt. Fast die Hälfte der 2308 in Pakistan lebenden Afghanen mit Aufnahmezusage darf damit nicht mehr einreisen.

Die für Flüchtlingsfragen zuständige Sprecherin der Linken, Clara Bünger, bezeichnete es als «schäbig», dass Betroffene ihre Aufnahme einklagen müssten. Sie erklärte: «Ich kann nicht glauben, dass die Regierung diese Menschen, denen eine Aufnahme fest zugesagt worden war, den Taliban zum Frass vorwerfen will.»

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.