Ukraine-Krieg: Grossbritannien und Frankreich würden territoriale Zugeständnisse an Russland unterstützen
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Ukraine-Krieg: Grossbritannien und Frankreich würden territoriale Zugeständnisse an Russland unterstützen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat einen von den USA vorgeschlagenen Friedensplan zur Beendigung des Krieges mit Russland entschieden zurückgewiesen. In einer Pressekonferenz erklärte er: «Die Ukraine wird die Besetzung der Krim nicht legal anerkennen. Darüber gibt es nichts zu diskutieren. Das verstösst gegen unsere Verfassung.»

STRINGER / KEYSTONE
epa12037188 Ukrainian President Volodymyr Zelensky addresses a press conference in Kyiv, Ukraine, 17 April 2025
STRINGER / KEYSTONE

Der US-Vorschlag, der als Teil eines grösseren Pakets zur Beendigung des Krieges gilt, sieht eine Anerkennung der russischen Kontrolle über die Krim sowie de-facto-Anerkennung weiterer besetzter Gebiete vor. Er wurde von Ex-Präsident Donald Trump als Voraussetzung für eine weitere Unterstützung durch die USA präsentiert. Laut dem Wall Street Journal war das Angebot Teil einer Serie von Ideen, die letzte Woche ukrainischen Offiziellen unterbreitet worden waren.

Selenskyj kritisierte zudem die Vorstellung, die von Russland besetzte Atomkraftanlage Saporischschja solle unter US-Verwaltung betrieben werden. Das Werk könne ohne die Ukraine und deren technisches Wissen nicht funktionieren, sagte er. Eine Wiederinbetriebnahme sei logistisch kaum umsetzbar.

Die amerikanische Seite hatte eine ukrainische Antwort beim Gipfeltreffen in London erwartet, bei dem Vertreter aus den USA, der Ukraine und Europa zusammenkommen. Aussenminister Marco Rubio hatte zuvor angedeutet, die USA könnten sich von weiteren Friedensbemühungen zurückziehen, falls kein Fortschritt erzielt werde.

Während Frankreich und Grossbritannien sich offen für eine faktische Anerkennung der bisherigen Gebietsverluste zeigen, lehnt die Ukraine eine formelle Aufgabe ihres Territoriums strikt ab. Eine jüngste Umfrage zeigt: Zwar wären 39 Prozent der Ukrainer zu gewissen territorialen Zugeständnissen bereit, aber 50 Prozent lehnen diese weiterhin kategorisch ab.

Die Sorge in Kiew: Ohne verlässliche Sicherheitsgarantien könnte Russland eine Waffenruhe nur nutzen, um sich neu zu formieren – und später erneut anzugreifen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.