Ukraine-Krieg: Waffenstillstand zu Weihnachten – fragt sich nur: Wessen Weihnachten? Der Westen sieht wieder einmal nur sich selbst
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Ukraine-Krieg: Waffenstillstand zu Weihnachten – fragt sich nur: Wessen Weihnachten? Der Westen sieht wieder einmal nur sich selbst

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Ukraine-Krieg: Waffenstillstand zu Weihnachten – fragt sich nur: Wessen Weihnachten? Der Westen sieht wieder einmal nur sich selbst
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Was es zu essen gab bei der Ukraine-Show im Kanzleramt, wissen wir: Dorsch mit Griessklösschen. Was wir nicht wissen: Konsultierten die Teilnehmer gar Adventskalender?

Könnte man meinen, denn ständig ist die Rede von einem Waffenstillstand an Weihnachten. Nur noch acht Fensterchen. Und wer weiss, was sich hinter ihnen verbirgt, bis es so weit ist.

ADRIAN DENNIS / POOL / KEYSTONE
epa12578650 (L-R) Ukraine's President Volodymyr Zelensky, Britain's Prime Minister Keir Starmer, Germany's Chancellor Friedrich Merz and France's President Emmanuel Macron chat on the dootstep of 10 Downing Street after a meeting in London, Britain, 08 December 2025
ADRIAN DENNIS / POOL / KEYSTONE

In Russland verfolgte man die Debatte mit Kopfschütteln. Bei Orthodoxen – dort und in der Ukraine – ist der 25. Dezember ein gewöhnlicher Donnerstag. Bei ihnen bringt Väterchen Frost die Geschenke erst am 6. Januar.

Eine Kleinigkeit? Auch im Januar werden die Waffen nicht schweigen?

Kann sein. Aber die vermeintliche Petitesse zeigt, woran die Weltpolitik krankt – am unveränderten Hochmut der westlichen Welt. So wie nur ihre Werte zählen, gelten nur ihre Feiertage.

Man könnte meinen, wir lebten noch im Kolonialismus, wo die Eingeborenen Diwali, Eid oder Vesakh feiern dürfen, aber sich ansonsten am Kalender der Herren zu orientieren haben.

Diese Zeiten sind vorbei. Aber solange der Westen dies nicht anerkennt, wird es weiter unrund laufen mit der Weltpolitik.

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