Um digitale Spuren zu verwischen: Schweizer Beamte müssen vor Auslandsreise Handy-Daten löschen
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Um digitale Spuren zu verwischen: Schweizer Beamte müssen vor Auslandsreise Handy-Daten löschen

Vor der Frühjahrstagung von IWF und Weltbank in Washington sorgt der Bund für digitale Vorsicht: Schweizer Bundesangestellte sind verpflichtet, vor jeder Auslandsreise dienstliche E-Mail-Apps zu löschen, vertrauliche Chats zu entfernen und verschlüsselte Kommunikations-Apps wie Threema mit einem PIN-Code zu sichern. Dies berichtet der Tages-Anzeiger.

BARBARA GINDL / KEYSTONE
ABD0021_20250417 - SALZBURG - ÖSTERREICH: ++ THEMENBILD ++ Illustration zum Thema "Medien / Analog / Digital / Radio / Handy / Information" - Kopfhörer und Handys, aufgenommen am Dienstag, 15
BARBARA GINDL / KEYSTONE

Diese Massnahmen gelten laut Bundeskanzlei nicht nur für die USA, sondern für alle Länder. Hintergrund sind zunehmende Grenzkontrollen, bei denen auch elektronische Geräte durchsucht werden können – eine Praxis, die sich unter der Regierung Trump verstärkt hat und nun auch EU-Delegationen zur Vorsicht zwingt. Diese reisen laut Financial Times mit sogenannten burner phones – leeren Geräten ohne vertrauliche Daten – in die USA.

Auch wenn die Schweiz keine neuen Weisungen erlassen hat, bleibt der Aufwand für die Betroffenen hoch. Die Deinstallation sei zwar einfach, doch die anschliessende Reinstallation und Konfiguration der sicherheitsrelevanten Apps sei zeitraubend – zumal erwartet wird, dass auch im Ausland dienstlich kommuniziert wird.

Diplomaten sind von diesen Auflagen befreit. Ihr Gepäck darf gemäss dem Wiener Übereinkommen nur bei begründetem Verdacht durchsucht werden. Für Geschäftsreisende und Touristen empfiehlt das Bundesamt für Cybersicherheit: «Nehmen Sie möglichst keine digitalen Daten ins Ausland mit. Sollte dies unumgänglich sein, verschlüsseln Sie vertrauliche Informationen.»

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.