Umfrage: Mehrheit der Deutschen fühlt sich von Medien nicht repräsentiert
Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Abonnemente
Jedes Abo eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt.
AboDigital
Für alle, die Online lesen wollen
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
AboPrint & Digital
Printausgabe & digital jederzeit dabei
Wöchentliche Printausgabe
Alle Artikel online lesen
E-Paper inklusive
App (iOS & Android)
Sind Sie noch nicht überzeugt? Details zu den Abos
Die Weltwoche

Umfrage: Mehrheit der Deutschen fühlt sich von Medien nicht repräsentiert

Eine klare Mehrheit der Deutschen erkennt sich in der Berichterstattung der heimischen Medien nicht wieder. Das zeigt eine neue Erhebung, über die der Stern berichtet. Grundlage ist eine repräsentative Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der digitalen Plattform Readly. Demnach fühlen sich 60 Prozent der Befragten nicht oder eher nicht durch die Medien repräsentiert – in Ostdeutschland liegt der Anteil sogar bei 70 Prozent.

TOM WELLER / KEYSTONE
Umfrage: Mehrheit der Deutschen fühlt sich von Medien nicht repräsentiert
TOM WELLER / KEYSTONE

Besonders ausgeprägt ist dieses Gefühl der Nichtrepräsentanz bei zwei Gruppen: AfD-Anhängern und Studierenden. Von den AfD-Sympathisanten antworteten 90 Prozent mit einem klaren Nein auf die Frage, ob sie sich in den Medien repräsentiert sehen. Bei den Studierenden waren es drei Viertel. Im Gegensatz dazu fühlten sich nur rund 30 Prozent der FDP-Anhänger und knapp 28 Prozent der Grünen-Wähler gut vertreten.

Auch das Wohnumfeld spielt eine Rolle: In sehr dünn besiedelten Regionen fühlen sich 68 Prozent der Befragten nicht repräsentiert, während es in Ballungsräumen etwa jeder Zweite ist. Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind hingegen gering: 64 Prozent der Männer und knapp 60 Prozent der Frauen empfinden eine mediale Fremdheit.

Die Umfrage wurde vom 23. bis zum 25. Juli 2025 unter 2500 Personen in Deutschland durchgeführt. Mehrfachantworten waren möglich.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.