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Umfrage zeigt: AfD-Chefin Weidel würde Merz bei Direktwahl zum Kanzler überholen

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Umfrage zeigt: AfD-Chefin Weidel würde Merz bei Direktwahl zum Kanzler überholen
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AfD-Chefin Alice Weidel würde CDU-Kanzler Friedrich Merz bei einer Direktwahl des Bundeskanzlers überholen. Das zeigt eine Erhebung des Instituts Insa. Würde das Regierungsoberhaupt direkt vom Volk bestimmt, käme Weidel auf 29 Prozent, Merz nur auf 27 Prozent.

Auch bei der Sonntagsfrage liegen Union und AfD gleichauf. Beide Parteien erreichen 25,5 Prozent der Stimmen. Dahinter folgt die SPD mit 15 Prozent, während Grüne und Linkspartei jeweils elf Prozent erzielen. FDP und Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) würden mit jeweils vier Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.

CLEMENS BILAN / KEYSTONE
epa12502761 Alternative for Germany (AfD) party and faction co-chairwoman Alice Weidel speaks during a statement prior to a meeting of the Social Democratic Party (SPD) parliamentary group at the German parliament 'Bundestag' in Berlin, Germany, 04 November 2025
CLEMENS BILAN / KEYSTONE

Auffällig bleibt der Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Wählern. Bei Männern wäre die AfD mit 29 Prozent deutlich stärkste Kraft, gefolgt von der Union mit 25 Prozent. Frauen bevorzugen dagegen linke Parteien: 16 Prozent würden SPD wählen, 13 Prozent die Grünen und ebenfalls 13 Prozent die Linkspartei. Auch das BSW wird überdurchschnittlich oft von Frauen unterstützt.

Gleichzeitig wächst die Unzufriedenheit mit der Bundesregierung. Auf die Frage, inwiefern die Leistung der schwarz-roten Koalition ihre Erwartungen erfüllt habe, antworteten 58 Prozent der Befragten mit «schlechter als erwartet». Nur elf Prozent sehen die Bilanz positiver als erwartet, 21 Prozent bezeichnen sie als «in etwa wie erwartet».

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