Umfrage zeigt: BSW verliert im Osten immer mehr Wähleranteil, die AfD legt zu
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Umfrage zeigt: BSW verliert im Osten immer mehr Wähleranteil, die AfD legt zu

Eine neue Umfrage aus Brandenburg bringt das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in Erklärungsnot: Die AfD erreicht dort mit 32 Prozent einen neuen Höchstwert – während die Regierung – BSW und SPD – nur noch auf 32 Prozent kommt. Damit stünde die im Dezember geschmiedete Koalition von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und BSW-Vize Robert Crumbach ohne Mehrheit da. Das geht aus einer Infratest-Dimap-Umfrage hervor, über die die Zeitung Die Welt berichtet.

KAY NIETFELD / KEYSTONE
Umfrage zeigt: BSW verliert im Osten immer mehr Wähleranteil, die AfD legt zu
KAY NIETFELD / KEYSTONE

Das BSW fällt auf 9 Prozent zurück – ein Verlust von mehr als vier Punkten seit der Landtagswahl im Herbst 2024. Interne Richtungsstreitigkeiten verschärfen die Krise: In Thüringen tobt seit Monaten ein Machtkampf zwischen Parteigründerin Wagenknecht und der Landeschefin Katja Wolf, den Wagenknecht zuletzt verloren hat. In Sachsen setzt das BSW auf Oppositionsrolle – mit mageren Umfragewerten.

Die Lage verschärft sich nicht nur durch sinkende Werte, sondern auch durch personelle Krisen. In Brandenburg trat kürzlich Innenministerin Katrin Lange (SPD) zurück – als mögliche Nachfolgerin Woidkes gehandelt, kritisierte sie den Umgang mit der AfD.

In Ostdeutschland erlebt stattdessen die Linke eine kleine Renaissance, während die CDU nur in Sachsen-Anhalt noch führend ist.

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