Und sie bewegen sich doch! Tech-Gigant Zuckerberg auf Friedensmission bei Trump in Mar-a-Lago. Und Mexikos Präsidentin will den Strom von illegalen Migranten und Drogen stoppen
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Und sie bewegen sich doch! Tech-Gigant Zuckerberg auf Friedensmission bei Trump in Mar-a-Lago. Und Mexikos Präsidentin will den Strom von illegalen Migranten und Drogen stoppen

Der Truthahn ist angerichtet. Amerika feiert Thanksgiving.

Derweil nimmt in Mar-a-Lago der Trump-Tsunami an Fahrt auf. Am Vorabend des traditionellen Erntedankfestestes ist Meta-Chef Mark Zuckerberg nach Florida gejettet und machte bei Donald Trump Aufwartung.

Vergessen sind die Fehden, welche das Verhältnis der beiden getrübt hatten.

Der 40-jährige Tech-Gigant war voll des Lobes. Er sei «dankbar» für die Gelegenheit, mit Trump zu dinieren und über die neue Regierung zu sprechen.

Allison Robbert/Pool via AP, File; AP Photo/David Zalubowski; EPA/ISAAC ESQUIVEL
Und sie bewegen sich doch! Tech-Gigant Zuckerberg auf Friedensmission bei Trump in Mar-a-Lago. Und Mexikos Präsidentin will den Strom von illegalen Migranten und Drogen stoppen
Allison Robbert/Pool via AP, File; AP Photo/David Zalubowski; EPA/ISAAC ESQUIVEL

Trump hatte Zuckerberg mehrfach öffentlich angegriffen. Er warf ihm vor, er und andere Konservative würden von Meta zu Unrecht zensuriert. Vor einigen Wochen gestand Zuckerberg ein, Biden und Harris hätten Facebook unter Druck gesetzt, Nachrichten zu unterdrücken.

Nun herrscht wieder eitel Sonnenschein.

«Es ist eine wichtige Zeit für die Zukunft der amerikanischen Innovation», liess Zuckerberg verlauten. Sprich: Jetzt, da der neue Sheriff ins Weisse Haus einzieht, ist Pragmatismus angesagt. Man will nicht mit Animositäten das lukrative Geschäft vermiesen.

Das Treffen mit Trump sei eine drastische Kehrtwende im Verhalten des Meta-Chefs, kommentierte der neue stellvertretende Stabschef für Politik im Weissen Haus, Stephen Miller, gegenüber Fox News.

Zuckerberg habe «sehr deutlich gemacht», dass er Trumps «Reformbewegung», die er im Turbo-Tempo angestossen hat, «unterstützen und mitgestalten möchte».

Und gleich noch eine andere Spitzkehre konnte Team Trump verbuchen. Der neue Präsident gab bekannt, dass er ein «wunderbares» Gespräch mit der mexikanischen Präsidentin Claudia Sheinbaum hatte. «Sie hat zugestimmt, die Migration durch Mexiko und in die Vereinigten Staaten zu stoppen und damit unsere Südgrenze zu schliessen.»

Kurz zuvor hatte Trump Mexiko und Kanada mit Strafzöllen von 25 Prozent gedroht, sollten die beiden Länder nicht mehr tun, um den Zustrom illegaler Einwanderer und Drogen in die USA zu stoppen. In einer ersten Reaktion drohte Sheinbaum ihrerseits, dass Mexiko Vergeltungsmassnahmen ergreifen werde, wenn Trump seine Ankündigung wahr machen sollte.

Nach dem Telefonat mit Trump tönte es dann anders. Sie hätten über eine «verstärkte Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen» diskutiert, bestätigte Sheinbaum auf X. Das Gespräch sei «ausgezeichnet» gewesen.

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